Glossar

Asana
Körperliche Yoga-Übung, die ausgeführt wird, um eine größere Beherrschung von Geist und Körper zu erlangen. In Sanskrit bedeutet dieses Wort Haltung oder Stellung.
Ashtanga-Yoga
Ein anderer Name für Raja-Yoga, der achtgliedrig oder achtstufig bedeutet.
Astralkörper
Der feinstoffliche Körper, der das Prana, den Geist, den Verstand und die Gefühle umfasst.
Bhagawadgita
Hinduistische Schrift, die die philosophische Grundlage für Yoga bildet.
Bhakti-Yoga
Der Yoga-Weg der Hingabe. Umfast solche Praktiken wie singen und beten, welche die Gefühle sublimieren und sie in Hingabe verwandeln
Chakren
Die sieben Energiezentren im Astralkörper; im physischen Körper entsprechen sie den Nervengeflechten, die sich entlang der Wirbelsäule befinden.
Hatha-Yoga
Das Wort Hatha besteht aus den Sanskrit-Silben Ha (Sonne) und Tha (Mond). Hatha-Yoga bedeutet die Vereinigung dieser zwei Gegensätze. Es ist der Yoga-Weg, der sich hauptsächlich mit dem physischen Körper beschäftigt, aber zusätzlich zu Asanas und Pranayama auch alle anderen Praktiken des Raja-Yoga umfasst, beispielsweise ethisches Verhalten und Meditation.
Jnana-Yoga
Eine der vier Hauptwege des Yoga. Jnana-Yoga ist der intellektuelle bzw. philosophische Ansatz. Das Praktizieren von Jnana-Yoga erfordert das Studium der Vedanta-Philosophie der Upanishaden.
Kapalabhati
Eine Übung, bei der man schnell mit dem Bauch atmet und so das Atemsystem reinigt.
Karma
Die Wörtliche Übersetzung dieses Sanskrit-Wortes lautet „Aktion“, welches die Reaktion miteinschließt. Karma beruht auf dem Gesetz von Ursache und Wirkung.
Karma-Yoga
Der Weg des selbstlosen Dienens. Indem man Handlungen verrichtet, ohne dafür finanziell oder anderweitig belohnt zu werden, versucht der Yogi, sich von dem sich scheinbar endlos drehenden Rad von Tod und Geburt zu befreien.
Kundalini
Die ursprüngliche kosmische Energie oder Shakti, die in jedem Menschen schlummert.
Mantra
Eine mystische Silbe, ein mystisches Wort oder ein Spruch, den man verwendet, um beim Meditieren den Geist auszurichten. Om ist das bekannteste Mantra.
Nadis
Der Yogatheorie zufolge gibt es etwa 72.000 Nadis bzw. feinstoffliche Bahnen im Astralkörper. Sie kommen den Meridianen in der Akupunktur gleich.
Meditation
Der Bewusstseinszustand, der sich durch Stille und inneren Frieden auszeichnet. Das Endziel der Meditation ist, höchsten spirituellen Frieden zu erlangen.
Om
Der heilige Einsilber, der häufig Aum geschrieben wird und Gott als das Absolute symbolisiert. Om ist das universelle Mantra, das alle anderen Mantras und Klänge enthält.
Prana
Die Lebensenergie oder Lebenskraft. Fließt in den Nadis durch den Astralkörper
Raja-Yoga
Der „königliche“ Weg des Yoga, der Zweig, der sich hauptsächlich auf die Kontrolle des Geistes richtet. Raja-Yoga wird auch als der wissenschaftliche oder schrittweise Ansatz gesehen, weshalb es auch Ashtanga-Yoga genannt wird.
Sadhana
Spirituelle Praxis
Samadhi
Der überbewusste Zustand, in dem es die Ich-Identiät des Meditierenden nicht mehr gibt. Man erfährt absolute Glückseligkeit
Sanskrit
Häufig als „Devanagari“, die Sprache der Götter, bezeichnet, ist Sanskrit vermutlich die älteste aller menschlichen Sprachen. Im Yoga werden viele Sanskritausdrücke verwendet.
Transzendental
Die Eigenschaft, die Grenzen des Geistes zu überschreiten. Meditation ist von Natur aus transzendental.
Upanishaden
Alte Sanskrit-Schriften, die die Hauptlehren des Vedanta enthalten.
Vedanta
Advaita Vedanta oder völlig monistische Philosophie. Eine der sechs Schulen der Hindu-Philosophie. Ihr Hauptvertreter war der Weise, Philosoph und Dichter des 9. Jahrhunderts Adi Sankaracharya
(Glossar-Auszüge aus „Yoga für den Körper“, Sivananda Yoga Vedanta Centre, 2004)

Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung


KommZen
Ludwigstraße 21
61231 Bad Nauheim

Tel: 06031/1618355
Mail: info@kommzen.de